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Gaming-PC oder Gaming-Laptop: Was brauchst Du wirklich?

Mobiles Zocken ohne Leistungseinbußen – kann ein Gaming-Laptop wirklich so viel wie ein PC? Bei der Auswahl für Deinen maximalen Spielgenuss kommt es nicht nur auf die Technik, sondern vor allem auf Deinen Platz und Deine Spielroutine an.

Die Performancedaten im Kopf-an-Kopf-Rennen

Ohne leistungsstarke Performance wirst Du schnell an Deine spielerischen Grenzen kommen, zumindest beim Bildaufbau und der Spieldynamik. Fehlt die leistungsfähige Hardware, lassen sich die brillanten Bilder der neuen Spiele womöglich in deutlich schlechtere Qualität zeigen und auch bei den rasanten Spielbewegungen (v. a. bei den Shootern) hakt es an der ein oder anderen Stelle.

Neue Gaming-Laptops sind mit hoch leistungsstarken mobilen Grafikkarten ausgestattet, stoßen dennoch aufgrund der Gerätebauweise an ihre Grenzen. Wünschst Du Dir Performance ohne Grenzen mit Nachrüstpotenzial, sind Gaming-PC Deine Wahl.

Wie viel Mobilität wünschst Du Dir?

Bei der Entscheidung zwischen Gaming-PC und Gaming-Laptop spielen Deine Mobilitätsansprüche eine wichtige Rolle. Spielst Du überwiegend in Deinem Zimmer und hast ausreichend Platz für Deine Gaming-Ecke zur Verfügung, sind PCs eine gute Wahl.

Wünschst Du Dir allerdings mobiles Spielvergnügen, auch unterwegs auf Reisen oder ohne festen Platz in Deinen wir Wänden, ist der Laptop Dein Favorit. Achte bei Deiner Laptop-Auswahl vor allem auf die Akkulaufzeit und das Gewicht des Kabels. Viele performancestarke Laptops liefern Dir eine solide Akkulaufzeit und gleichermaßen ein robustes Kabel zum Aufladen mit. Häufig besteht dies jedoch nicht nur aus dem Kabel selbst, sondern auch aus einer zusätzlichen Ladeeinheit. Hat sie ein hohes Gewicht, heißt es für Dich: schleppen!

Tipp: Achte auf die Abmaße Deines Gaming-Laptops

Willst Du ein Gaming-Notebook kaufen, sind auch die Abmaße interessant. Kannst Du einen Kompromiss eingehen und auf ein großes Display verzichten oder sind die handlichen Abmaße zur besseren Beförderung in Rucksack und Co. lieber?

Damit das Zocken auch unterwegs Spaß macht, ist ein größeres Display natürlich von Vorteil. Doch dadurch haben die Gaming-Laptops auch umfangreichere Abmaße und passen womöglich nicht in jeden Rucksack. Bist Du mit dem mobilen Endgerät viel unterwegs, kann das größere Gerät schnell sperrig und unhandlich wirken. Vor allem auf beengten Raum (u. a. in Bus und Bahn zur Rushhour) sind handliche Geräte von Vorteil.

Noch eins draufsetzen: Willst Du Hardware-Upgrades?

Hast Du das Gaming gerade erst für Dich entdeckt und gehörst damit zu den deutschlandweit mehr als 34 Millionen Menschen? Der Gaming-Laptop bietet Dir viel Flexibilität und mobiles Spielvergnügen, lässt sich jedoch nur schwer nachrüsten. Entscheidest Du Dich, vor allem besonders bewegungsreiche Spiele zu zocken, die Deiner Grafikkarte und Co. viel abverlangen, könntest Du schnell an die Grenzen stoßen.

Im Gegensatz zum Gaming-PC lassen sich die mobilen Geräte weniger umfangreich nachrüsten, sodass Du womöglich über einen kostspieligen Neukauf nachdenken müsstest. Willst Du von Anfang an maximale Flexibilität, wenn es um Deine Hardware-Upgrades geht, sind die PCs die bessere Wahl.

Alles eine Preisfrage: Wie viel Gaming-Spaß gibt Dein Geldbeutel her?

Neben Größe oder Leistungsdaten spielt vor allem der Preis bei der Auswahl eine essenzielle Rolle. Laptops sind doch deutlich preisintensiver als PCs – noch immer hält sich dieses Vorurteil hartnäckig. Der Blick auf die Praxis und die aktuellen Preislisten zeigt: Es stimmt tatsächlich (noch). Willst Du ein mobiles Gerät mit neuester High-End-Hardware, musst Du ca. 3.000 Euro bis 4.000 Euro investieren. Deutlich günstiger sind die Desktop-Varianten mit ähnlicher Ausstattung, denn sie kosten ca. 50 % weniger.

Ursächlich für den deutlichen Preisunterschied sind die speziellen Anforderungen, welche die Komponenten in den Gaming-Laptops füllen müssen. Vor allem die Kühlung und komprimierte Abmessung stellt Hersteller regelmäßig vor Herausforderungen und macht den Einsatz spezieller und häufig kostspieliger Materialien notwendig. Ganz anders hingegen der Platz in den PCs, sodass Du vielmehr Möglichkeiten hast, die unterschiedlichen Steckplätze zu belegen und dennoch an ausreichend Kühlkapazität zu denken.

Wie kompromissbereit bist Du wirklich?

Wie Du siehst, musst Du womöglich für Dein Gaming-Vergnügen kompromissbereit sein. Der Laptop bietet Dir zwar maximale Mobilität, ist jedoch in der individuellen Hardwareanpassung und -erweiterung schlechter als ein PC. Der Gaming-Desktop bietet Dir deutlich bessere Performance und ist damit auch für rasante Spiele mit maximalen Poweranforderungen geeignet, braucht aber deutlich mehr Platz in Deinem Gaming-Universum.

Bist Du bereit, einen Kompromiss einzugehen und die Wahl zu treffen? Als Einstieg ist der Gaming-Laptop ideal. Sobald Du merkst, dass Dich das Gaming-Fieber gepackt hat und Du auch die neuesten Games mit anspruchsvolleren Tasks und Grafiken spielen willst, kannst Du Dich nach einem preisgünstigere Gaming-PC umsehen.

Smartphone als neuester mobiler Gaming-Trend, auch für Dich?

Smartphones sind deutschlandweit beliebter als je zuvor. Laut Umfragen nutzen mehr als 83 % (mehr als 57 Millionen Menschen) deutschlandweit ein Smartphone, Tendenz weiter steigend. Neben dem Checken soziale Netzwerke, dem Lesen von Nachrichten oder dem interagieren mit Freunden und Co. über Messenger-Dienste werden die Telefone auch immer häufiger zu mobilen Spielkonsolen.

Deutlich kleiner als ein Laptop und viel leichter lassen sie sich komfortabel sogar in die kleinste Tasche stecken. Aber können die Smartphones wirklich so viel Gaming-Spaß bringen wie ein Laptop?

Bei dem kleinen Display ist bei vielen Gamern schon Schluss. Der Blick auf das Display für einen längeren Zeitraum ermüdet nicht nur die Augen, sondern macht auch Abstriche bei der Bildwiedergabe erforderlich. Durch die verbauten Hardwarekomponenten ist es unmöglich, dass ein Smartphone die gleiche bildgewaltige Leistung erbringen kann wie beispielsweise ein Laptop oder PC.

Smartphone-Hersteller rüsten auf und statten ihre Geräte mit Refreshrates von 90 Hz und mehr aus. Damit sollten sich auch bewegungsaffine Spiele geschmeidig ohne Ruckeln zocken lassen, oder doch nicht? In der zeigt sich, dass viele Spiele die hohe Refreshrates gar nicht umsetzen können. Deshalb ist hier vor allem Nachholbedarf bei den Spieldesignern gefordert.

Der Nachteil mit der Haptik

Willst Du wirklich mit vollem Spaß zocken, brauchst Du dafür unweigerlich nicht nur lockere Finger, sondern auch Platz, um sie einsetzen zu können. Auf der Tastatur des PCs oder Laptops kein Problem, bei den mobilen Endgeräten schon.

Smartphones liegen zwar beim Telefonieren gut in der Hand und lassen sich als Diktier- oder Schreibgerät unterwegs nutzen, doch das Gaming-Vergnügen hat mit ihnen schnell ein jähes Ende. Auf der kleinen Tastatur wird es Dir rasch schwerfallen, alle Moves gezielt auszuführen und dabei lockere Finger zu behalten. Schnell wirkt sich alles sehr verkrampft aus und der Spielspaß schwindet. Für eine kleine Pause im Stau oder abwechselnd in der Mittagspause sicherlich eine gute und platzsparende Idee, für einen langfristigen mobilen Gaming-Genuss hingegen nicht empfehlenswert.

Günstige Gaming-PCs

Unterschiedliche Zocker-PCs sind je nach Preisvorstellung und Budget mit verschiedenen Hardware-Bauteilen ausgestattet. Hier listen wir Euch immer wieder neue PCs für Gamer auf.
Oder schaut direkt in unsere Preiskategorien nach: bis 500 EUR ; bis 1.000 EUR und Highend PC.

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