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Virus oder Malware? – Cybersecurity einfach erklärt

Die Begriffe „Malware“ und „Virus“ werden meistens synonym verwendet, obwohl sie nicht dasselbe bedeuten. Ob Uni, Office oder Gaming – vor Malware sollte sich jeder schützen. Erfahren Sie bei uns alles Wichtige über Malware und Viren und welche Malware Scanner sich für Ihren PC am besten eignet.

Der Unterschied zwischen Virus und Malware

Um sich vor Viren und Malware zu schützen, sollte im Vorfeld die Gefahr richtig benannt werden können. Denn ansonsten haben Sie doch keinerlei Ahnung, was Sie im Fall der Fälle einem Fachmann sagen sollen. Trotz der synonymen Verwendung von Virus für Malware gibt es einen entscheidenden Unterschied: Malware ist der Oberbegriff und unter ihn fallen neben Viren auch noch zahlreiche andere Bedrohungen. Da aber mit Aufkommen der ersten Malware vor allem Viren ein großes Problem darstellten, wird der Begriff Virus eher verwendet – auch in Softwarenamen, wie beispielsweise „Antivirus“.

Wir erklären Ihnen nun die verschiedenen Arten von Malware, damit Sie sich ein Bild davon machen können, wie vielfältig die Bedrohungen online sind. Den Unterschied zu kennen, ist insbesondere dann hilfreich, wenn es um das Erkennen und Entfernen von Malware geht. Für viele Arten von Malware ist es jedoch außerdem von Bedeutung, ob Sie mit einem Windows-Rechner oder mit einem Mac arbeiten – während die gängigen Malware-Softwareprogramme für alle Rechnertypen und Betriebssysteme geeignet sind und auf die jeweiligen Bedingungen bestens vorbereitet bei Ihnen funktionieren.

Virus: So funktioniert die Bedrohung

Für viele ist der Virus die Mutter aller Bedrohungen in Bezug auf Cybersecurity. Dabei handelt es sich um einen Schadcode, der sich selbst kopiert und immer weiter überträgt, am liebsten so weit wie möglich und geräteübergreifend – genau wie sein biologisches Namensvorbild. Computerviren greifen vor allem Anwendungen und E-Mails an und übertragen sich durch Wechselspeicher, infizierte Websites, E-Mail-Anhänge und in seltenen Fällen sogar über Netzwerkrouter.

Virus ist jedoch nicht gleich Virus – was die Bedrohung anrichten kann, hängt vor allem von ihrer Komplexität ab. Einfache Viren, oftmals auch als Schadcodes bezeichnet, beschädigen hauptsächlich Ihre Festplatte oder löschen Dateien. Ein komplexerer Virus weiß sich im System zu verstecken und von dort aus beispielsweise auch Spam zu verbreiten oder kleinere Schadcodes zu streuen. Hochentwickelte Viren – sogenannte polymorphe Viren – können ihren eigenen Code verändern, was es schwieriger macht, sie zu finden und zu entfernen.

Wurm: Replizierende Malware

Ein Wurm ist eine sich selbst replizierende Malware, deren Hauptfunktion darin besteht, von Computer zu Computer zu springen. Oft geschieht nichts anderes als die Reproduktion; es gab aber in der Vergangenheit durchaus Würmer, die sich nach der Verbreitung weiterentwickelt und somit mehr Schaden angerichtet haben.

Scareware: Scareware

Bei sogenannter Scareware handelt es sich um Malware, die eigentlich selbst gar nichts anrichtet. Sie versucht den User aber zu erschrecken, indem sie behauptet, dass der Computer mit Malware infiziert sei und man sich eine Lösung dafür runterladen solle. Oftmals ist der Download dann selbst Malware, es kommt aber auch vor, dass Sie Geld für komplett nutzlose Programme bezahlen.

Spyware: Datendiebstahl

Bei dem Namen lassen sich natürlich schon Vermutungen anstellen, worum es sich bei dieser Malware handelt. Spyware „versteckt“ sich auf Ihrem PC und bemüht sich, Ihre Aktionen am PC auszuspionieren. Häufig werden sogar Tastenanschläge an Ihrer Tastatur aufgezeichnet und übermittelt, um Zugangsdaten zu stehlen.

Adware: Werbe-Spam

Bei Adware handelt es sich um Werbe-Spam, der Ihren PC mit Anzeigen überhäuft, um daraus Werbeeinnahmen zu generieren. Adware ist nicht nur lästig, sondern zeichnet oft auch Ihre persönlichen Daten auf, verfolgt und sammelt, welche Websites Sie besuchen, oder registriert ähnlich wie Spyware alles, was Sie eingeben.

Ransomware: Lösegeldzahlung

Ransomware ist eine besonders unangenehme Form von Malware. Ransomware sperrt Ihren Computer, Ihre Ordner oder Dateien und macht Ihnen den Zugang dazu unmöglich. In der Regel fordert Ransomware schließlich eine Lösegeldzahlung, um die „Geiseln“ wieder freizugeben.

Rootkit: Roundhouse Angriffe

Diese Kits sind am schwierigsten zu erkennen und zu entfernen. Sie verstecken sich – dem Namen entsprechend – tief in Ihrem System und führen von dort zahllose illegale Aktivitäten aus, darunter das Stehlen von Benutzerinformationen, das Senden von Spam-E-Mails, aber eben auch die Teilnahme an sogenannten DDoS-Angriffen – das steht für Distributed Denial of Service, also die künstliche Verzögerung und Überlastung von Websites etc. durch koordinierte, massige Anfragen – oder das Gewähren eines direkten Remotezugriffs von Hackern auf Ihr befallenes Gerät.

Wie können Sie sich schützen?

Sie sehen, dass Malware besonders heutzutage, wo die meisten Menschen einen PC mit Internetzugang besitzen, viele verschiedene Formen vorweist, die sich zu allem Übel auch noch überschneiden können. Letzten Endes können die Unterschiede noch so verwirrend sein. Fakt ist, dass andere versuchen, Schlechtes an oder mit Ihrem Computer zu tun – und Sie möchten sich natürlich davor schützen oder unerwünschte Malware entfernen.

Natürlich müssen Sie erst einmal feststellen, dass eine böswillige Infektion vorliegt. Aufgrund ihrer jeweiligen Programmierung auf heimlichen Diebstahl von Informationen jedweder Art bemühen sich die meisten Malware-Programme natürlich darum, unerkannt zu bleiben. Einzige Ausnahme ist hier Ransomware, welche die eigene Präsenz spätestens dann preisgibt, um Sie zu den eigenen Forderungen zu zwingen.

Egal welche Art von Malware Ihren Computer befallen haben könnte – es gibt einige untrügliche Anzeichen für eine Infektion. Vor allem Gamer werden es schneller merken als Arbeitnehmer im Office: Wenn Ihr Computer plötzlich sehr, sehr langsam läuft, ist das darauf zurückzuführen, dass eine nicht besonders gut geschriebene Malware die Ressourcen Ihres Computers überfordert. Verwechseln Sie jedoch keine veraltete Festplatte mit einer Malware-Infektion! Da aber Malware auch oft die Installation einer Softwarelösung gegen Malware verhindert, sollten Sie bereits vor dem Verdacht einer Bedrohung mit einer für Ihre Bedürfnisse ausgestatteten Software wie beispielsweise einem Malware Scanner ausgerüstet sein.

Malware oder Viren? Für Bitdefender ist der Unterschied egal!

Machen Sie sich keine Gedanken, welche Malware Ihren Rechner infiziert haben könnte oder warten Sie gar nicht erst, bis sich der Verdacht erhärtet – mit dem richtigen Malware-Schutz sind Sie von Anfang an richtig beraten.

Bitdefender bietet Ihnen eine der leistungsstärksten Cloud-basierten Malware-Engines überhaupt. Mit nützlichen Werkzeugen zur Systemoptimierung ist es eine hervorragende Wahl – nicht nur für PC-Spieler und solche, die es werden wollen. Ausgestattet mit einem Malware Scanner, der jede Malware erkennt und entfernt, ist besonders das Paket Bitdefender Total Security die optimale Lösung für Gamer, da es mit der höchsten Schutzwirkung gleichzeitig auch die geringste Systembeeinflussung garantiert – und für Online-Gamer ist sicherlich auch VPN eine ideale Möglichkeit für den Schutz ihrer Privatsphäre im Netz.

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