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Der ultimative Gaming PC Ratgeber – was muss man alles beachten?

Der ultimative Gaming PC Ratgeber – was muss man alles beachten?

Um alle neu erscheinenden Titel in höchster Auflösung spielen zu können, brauchst Du einen sehr guten und leistungsstarken Gaming-PC. Erfahren im folgenden Ratgeber, was Du dabei alles beachten muss, wenn Du Dir einen solchen kaufen oder selbst zusammenstellen willst. Zudem gehen wir auch darauf ein, welche weiteren Hilfsmittel vorhanden sein sollten, um bestmöglich und ungestört zocken zu können.

Die wichtigsten Komponenten eines Gaming-PCs

Die Grafikkarte

Die Grafikkarte ist eine der wichtigsten Bauteile Deines Gaming-PCS. Beim Kauf solltest Du auf unterschiedlichste Punkte achten. Das wäre zunächst einmal die Speicherkapazität. Bei den neuesten Grafikkarten beträgt diese stolze 12 – 16 Gigabyte. Mit einer solchen kannst Du die neuesten Titel in der höchsten Auflösung spielen. Allerdings müssen auch alle anderen Komponenten des PCs leistungsstark genug sein, worauf wir unten noch genauer eingehen.

Mindestens genauso wichtig wie die Speicherkapazität ist der Chip der Grafikkarte. Der Takt muss ausreichend hoch sein, um auch die volle Leistung abrufen zu können. Achte zudem beim Kauf auf die Anschlusstypen. Bei modernen Grafikkarten handelt es sich dabei um sogenannte PCIe-Anschlüsse. Im Idealfall sind mehrere von diesen vorhanden.

Die Festplatte

Das nächste Bauteil, das Du beim Kauf eines Gaming-PCs beachten solltest, ist die Festplatte. Denn die Titel von heute nehmen sehr viel Platz ein und so sollte der Rechner ausreichend Kapazitäten haben, sodass Du mehrere Spiele installieren kannst. Neben den klassischen HDDs findest Du auch immer mehr sogenannte SSDs im Fachhandel. Dabei handelt es sich um sehr schnelle Festplatten, die für eine exzellente Performance sorgen. Darüber hinaus sind sie deutlich robuster und gehen nicht so schnell kaputt. Wenn Du regelmäßig größere Datenmengen auf Deinem Computer installieren willst, sind SSDs daher genau die richtige Wahl.

Der Prozessor

Ebenfalls zu den wichtigsten Bauteilen eines Gaming-PCs gehört der Prozessor. Dieser sollte über mindestens vier Kerne verfügen, um die neuesten Titel sauber darstellen zu können. Hier musst Du überlegen, ob Du lieber eine Intel-Variante oder eine AMD-Variante wählst. Die beiden Hersteller bringen regelmäßig neue Modelle auf den Markt. Und gerade dann, wenn Du regelmäßig 4K-Spiele spielst, sollte Dein PC dies auch problemlos schaffen. Daher muss der Prozessor leistungsstark sein.

Häufig wird er auch als Herzstück des PCs bezeichnet und ist in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Wie bereits erwähnt, sollte in einem Gaming-PC ein Prozessor mit mindestens vier Kernen vorhanden sein, besser aber noch sechs oder acht Kerne um als beste Gaming CPU zu gelten.

Der Arbeitsspeicher

Achte beim Kauf eines Arbeitsspeichers für Deinen neuen Gaming-PC Hinblick auf eine hohe Taktfrequenz. Genauso sollten scharfe Latenzen mit an Bord sein. Denn diese sorgen dafür, dass bei einer eventuellen Übertaktung kein Problem entsteht. Darüber hinaus wird der Prozessor bestmöglich unterstützt. Es gibt unterschiedlichste Speicher-Hersteller, die gezielt auf Gaming-PCs ausgerichtete Speicherlösungen im Sortiment haben. Schau Dich daher in Ruhe um und vergleiche die einzelnen Ausführungen miteinander.

Speicher für Gaming-PCs besitzen handselektierte Chips und sind mit speziellen Kühlkörpern ausgestattet. Denn sie müssen regelmäßig sehr viel leisten und sollten dabei bestmöglich gekühlt sein. An Speicherkapazität sollten mindestens 32 Gigabyte mit an Bord sein. Häufig werden dabei zwei Riegel mit jeweils 16 Gigabyte DDR 4–3200 oder höher gewählt. So wird also klar, dass auch der Arbeitsspeicher eine sehr wichtige Rolle in Deinem Gaming-PC spielt. So sollte es zudem auch möglich sein, Letzteren später irgendwann einmal noch weiter aufrüsten zu können.

Das Motherboard

Auf dem Motherboard steckst Du alle Komponenten in die jeweiligen vorgefertigten Schlitze und verbindest sie sozusagen miteinander. Daher sollte auch dieses sorgfältig und in Ruhe ausgesucht werden. Denn nur, wenn die einzelnen Komponenten bestmöglich miteinander arbeiten, können Sie ihre volle Leistung entfalten. Beim Mainboard solltest Du daher nicht an der falschen Stelle sparen. Achte zudem darauf, dass das jeweilige Modell über den aktuellen Chipsatz verfügt. Bei den AMD-Ryzen-Prozessoren ist dies zum Beispiel der X570 Chipsatz. Ein weiterer Punkt, den Du bei der Wahl Deines neuen Mainboards beachten solltest, ist die Stromversorgung für den Prozessor.

Mit an Bord sollte eine exzellent ausgebaute Chipsatz-Kühlung sein. Denn sie sorgt dafür, dass stets ein stabiler Betrieb gewährleistet wird, auch bei Volllast. Auf dem Mainboard müssen mindestens zwei 16x PCI-Express 4.0 Anschlüsse vorhanden seien. Denn so ist es möglich zwei oder eventuell sogar noch mehr Grafikkarten zu installieren.

Das Netzteil

Das Netzteil versorgt alle Komponenten in Deinem Gaming-PC mit Strom. Wähle am besten ein Modell, das mindestens eine Leistung von 700 Watt aufweist. High-end-PCs, in denen mehrere Grafikkarten verbaut sind, sollten zudem noch mehr Leistung erhalten. Teilweise sind hier Werte von 1.000 Watt erforderlich. Beim Netzteil gilt ganz grundsätzlich: Lieber etwas zu viel Leistung als zu wenig Leistung.

Das Gehäuse

Hast Du alle oben beschriebenen Komponenten bereits ausgewählt, gilt es nun das Gehäuse zu bestimmen. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Modelle, sodass es nicht so einfach ist ein passendes Modell zu finden. Am meisten Platz bietet ein sogenannter Big Tower. Dafür nimmt er aber auch mehr Platz im Gamingzimmer ein. Doch auch hierbei gilt: Zu groß gibt es eigentlich nicht. Insbesondere dann, wenn Du regelmäßig spielst. So ist in einem großen Tower zum Beispiel ausreichend Platz für eine Wasserkühlung oder mehrere Grafikkarten. Umso kleiner das Gehäuse ist, desto genauer musst Du arbeiten. Darüber hinaus fallen auch eventuelle Aktionen, wie zum Beispiel der Austausch des Arbeitsspeichers, deutlich komplizierter aus.

Beachte zudem, dass größere Gehäuse mehr Platz für Speichermodule zur Verfügung haben. SSDs kannst Du häufig an der Rückseite befestigen. Überlege zudem, ob Du ein DVD- beziehungsweise Blu-ray-Laufwerk benötigst. Die meisten Minitower verfügen über ein solches gar nicht mehr. Dennoch ist es durchaus zu empfehlen. Vor allem dann, wenn Du Spiele besitzt, die nur von dem jeweiligen Medium gestartet werden können, wie zum Beispiel einige alte Spiele.

Die Kühlung

In einem Gaming-PC sollten ausreichend Lüfter vorhanden sein. So sorgst Du dafür, dass die Temperatur stets im Rahmen bleibt. Installiere am besten auf Deinem PC auch spezielle Programme, die Dir diese anzeigen. So hast Du immer alles im Blick und kannst eingreifen, wenn es doch einmal zu heiß wird. Auf dem Prozessor und der Grafikkarte befindet sich in der Regel auch ein separater Kühler. Dennoch ergibt es auch Sinn, hinten im Tower einen solchen einzubauen, der die warme Luft nach außen ableitet.

Sehr beliebt ist zudem auch die sogenannte Wasserkühlung. Allerdings findet diese in der Regel nur in großen Towern genug Platz. Lass Dich am besten dazu von den einzelnen Herstellern beraten, wenn Du nähere Informationen benötigst.

Der Gamingstuhl

Ein weiteres sehr wichtiges Bauteil Deines Gamingzimmers ist der Gamingstuhl. Im Handel gibt es zahlreiche unterschiedliche Modelle. Sehr wichtig ist, dass sich der neue Gamingstuhl in der Höhe verstellen lässt. Denn so kannst Du ihn perfekt in Deinen Körper anpassen und immer mal wieder aufstehen und im Stehen zocken. Dadurch entlastest Du Deine Wirbelsäule und verhinderst schmerzhafte Verkrampfungen.

Achte beim Kauf unbedingt auch darauf, dass das jeweilige Modell über eine ergonomische Form verfügt. Mit an Bord an sollten zudem Armstützen sein, die sich ebenfalls in der Höhe verstellen lassen müssen. Zusätzlich kombinierst Du Deinen neuen Gamingstuhl mit einem ebenfalls in der Höhe verstellbaren Schreibtisch. Denn sonst ist es nicht möglich, im Stehen zu spielen. Auch von diesen Tischen findest Du zahlreiche unterschiedliche Modelle im Handel.

Weitere wichtige Komponenten Deines Gaming-PCs

Sehr wichtig ist auch, dass Du auf ausreichend Anschlüsse achtest. Bei einem guten Gaming-PC befinden sich mindestens vier USB-Anschlüsse hinten und an der Vorderseite eventuell weiterer zwei oder drei. So kannst Du einige Geräte, die Du ohnehin jeden Tag benötigst, hinten anschließen und sorgt so für weniger Kabelsalat vorne, wie zum Beispiel die Maus, das Headset oder die Tastatur.

Idealerweise befinden sich in dem Schreibtisch oder Gaming Tisch ein oder zwei kleine Löcher, durch die Du Deine Kabel ganz bequem nach hinten legen kannst. So stören sie Dich nicht beim Spielen und Du hast mehr Platz zur Verfügung.

Fazit

Um möglichst komfortabel und ungestört spielen zu können, solltest Du Dir Deinen PC mit Bedacht zusammenstellen. Alle Komponenten müssen perfekt zueinander passen, um die höchstmögliche Leistung abrufen zu können. Und in einem guten Gaming Zimmer stehen natürlich auch ein passender Gaming Schreibtisch und ein richtiger Gamingstuhl. Beide Komponenten sollten sich in der Höhe verstellen lassen. Da beim Zocken recht schnell eine sehr hohe Temperatur in dem Tower entsteht, kannst Du zudem über eine Wasserkühlung nachdenken. Diese kühlt den PC sehr effizient ab und verhindert, dass es zu einer Überhitzung kommt.

Wenn Du die oben beschriebenen Tipps und Tricks beachtest, kannst Du schon bald mit dem Gaming loslegen und bist bestens gewappnet!

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