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Sponsoring im eSports

Die Kontaktpflege der relevanten Zielgruppe ist eine der wichtigsten Herausforderungen für jedes Unternehmen. Demzufolge wurden schon immer bestimmte Sportarten gesponsert, egal ob große Unternehmen einen Tennisprofi ausstatten, oder ein Handwerker aus der Region den lokalen kleinen Fußball Club. Durch Sponsoring von etablierten Sportarten kann das Unternehmen Präsenz zeigen und die Zielgruppe in einer positiven Umgebung ansprechen. Das passiert auf den verschiedensten Kanälen: der Druck des Logos auf dem Trikot des Spielers, die Beteiligung an Turnieren oder Werbebannern an den Seiten oder jetzt auch im eSports Bereich. Gerade Profisportler werden schon immer gerne als Werbeplattform genutzt und auch die großen Unternehmen haben verstanden, dass im Gaming Bereich eine riesige Zielgruppe direkt angesprochen werden kann.

Mediale Reichweite von eSports Events

Bei den großen eSports Events, wie dem Dota 2 Turnier „The International“ oder der League of Legends Weltmeisterschaft wird ein Millionenpublikum erreicht. Allein bei letzterem Event haben 2021 über 70 Millionen Menschen zugeschaut, damit sind die Zahlen nur bei diesem Turnier zum Vorjahr um 60 % gestiegen. Das Finale des Turniers „The International“ konnte zwischenzeitlich 1,2 Millionen Zuschauer gleichzeitig bannen. Das zeigt auch den Unternehmen, wie attraktiv das Sponsoring in diesem Bereich sein kann, die generierte Reichweite ist dabei immens.

Von der eSport Szene zur Serie

Zusätzlich zu den großen Events werden aus solchen äußerst erfolgreichen Spielen mittlerweile erfolgreiche Serien auf Netflix produziert. Dadurch vergrößert sich noch die Bekanntheit der Marken, wodurch die Reichweite in Zukunft nur noch weiter steigen wird. Es entsteht ein großes verzweigtes System rund um das Spiel in Form von Spin-off, Merchandise und Serienproduktion.

Drei verschiedene Modelle zur Investition im eSport

1. Werbevertrag

Die wohl häufigste Form für Werbekampagnen im eSports Bereich ist das Aushandeln von Werbeverträgen mit den Profis während diese ihr Spiel streamen. Dabei kann auf Twitch oder anderen Streaming-Plattformen gezielt Werbung geschaltet werden, Streamer haben bestimmte Werbeobjekte im Bild wie ein Gaming Booster oder es werden andere Placements gezeigt. Dabei ist die gezeigte Werbung weniger präsent, es wird aber auch keine große Summe investiert.

2. Partnerschaft mit eSportlern

Ein weiterer Schritt wäre gleich die Partnerschaft mit einem eSports Profi oder natürlich Streamer. Dabei wird der Spieler von dem Unternehmen mit Produkten ausgestattet und bewirbt meist aktiv auch diese Partnerschaft. Das Unternehmen MSI stattet beispielsweise eine Vielzahl von eSports Profis und auch Streamern mit eigener Hardware aus und richtet gleichzeitig auch ganze Turniere aus. Stand 2021 war das erfolgreichste respektive wertvollste Team der Welt TSM (Team SoloMid) mit einem Wert von 410 Millionen Euro. Werbepartner von TSM waren dabei unter anderem große Firmen wie Logitech, Lenovo, Geico und Game Fuel. Direkt dahinter ist das Team Cloud 9 gelistet, mit einem Wert von 350 Millionen Euro und Partnern wie BMW, Puma und AT&T. Die Investitionen für solche Partnerschaften gehen dabei in die Millionenhöhe.

3. Das eigene eSports Team

Der wohl weitreichendste Schritt ist die Gründung eines eigenen eSports Teams. Dabei werden Profis für das eigene Team verpflichtet und die Präsenz so massiv gesteigert. Kaufland hat beispielsweise das Team „Hangry Knights“ für das Spiel League of Legends gegründet und versucht sich da nun in der deutschen Liga zu platzieren. Auch andere Unternehmen wollten einen Fuß in diese Nische setzen, beispielsweise hatte auch der Fußball Club Schalke 04 zwischenzeitlich ein eigenes eSports Team. Dieses dann aber auch zum Erfolg zu bringen, damit es an den großen Turnieren teilnehmen kann und die gewünschte Reichweite generiert, ist dabei der schwierigste Schritt.

Welche Marken sind in Europa präsent?

Red Bull ist mit die bekannteste Marke im eSports Bereich. Das Unternehmen sponsert die großen Turniere der Spiele League of Legends, CS:GO, Dota 2 und Fortnite. Meist tritt Red Bull bei den Turnieren sogar als der Hauptsponsor auf und unterstützt auch direkt einzelne eSports Profis. Dahinter ist wieder ein Energy-Drink Hersteller, nämlich Monster Energy. Monster sponsert vor allem das erfolgreiche Team Liquid und Fnatic, zwei Größen in der Gamingszene und die ESL Pro Tour CS:GO und die ESL One. Auch Marken wie Adidas und Mercedes gehören zu den größten Sponsoren in Deutschland.

Ausblick

Der Umsatz in der Gaming-Industrie wird die nächsten Jahre noch weiter stark ansteigen. Auch wird die Bekanntheit von einzelnen Spielen und Marken weiter an Bedeutung gewinnen. Zielgruppen werden also mit der Zeit immer größer werden und Unternehmen sollten sich mit Partnerschaften oder Werbedeals früh positionieren. Dabei sind nicht nur die großen Turniere Ziel von Investitionen, gerade auf der Streaming-Plattform Twitch wird jeden Tag ein Millionenpublikum erreicht. Streamer eignen sich dafür, mit einer Werbekampagne eine große Zielgruppe zu erreichen, ohne riesige Investitionen zu tätigen.

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