Gaming Hardware Ratgeber

AMD CPU im Gaming-PC

Die wichtigste Komponente eines Gaming-PCs neben der Grafikkarte ist der Prozessor CPU. Denn nicht ohne Grund wird der Prozessor von Fachleuten auch das Herzstück eines jeden Computers genannt. Und wenn du nicht allzu sehr in deine Geldtasche greifen möchtest, ist ein Prozessor von AMD garantiert die richtige Wahl. Denn im Vergleich zur Konkurrenz sind die Prozessoren von AMD mit gleicher Leistungsfähigkeit wesentlich günstiger. Doch beim Kauf deines Gaming-PCs wirst du dich bestimmt fragen, welcher der von AMD angebotenen CPUs deinen Anforderungen gerecht wird und auch genügen kann. Denn bei den meisten PC-Spielen spürt man den Unterschied zwischen einem 400€ und einem 800€ Prozessor nicht so stark. Aus diesem Grund haben wir für dich hier alle wichtigen Informationen zu AMD CPUs kurz und knapp zusammengefasst, damit dir die Entscheidung beim Kauf deines neuen Gaming-PCs leichter fällt.

Was macht einen guten Prozessor aus?

Jeder Prozessor hat eine Taktfrequenz, welche die Geschwindigkeit zur Bearbeitung aller Rechenbefehle vorgibt. Gemessen wird diese Geschwindigkeit in Hertz (Hz), die wiederum ein Takt pro Sekunde beschreibt. Bei Spielen mit hohen Anforderungen versucht der Prozessor mit zunehmender Geschwindigkeit alle Rechenbefehle abzuarbeiten. Dabei ist dir bestimmt schon aufgefallen, dass bei solchen Momenten das Kühlsystem deines PCs aufgrund der zunehmenden Wärmeentwicklung ebenfalls beschleunigt. Denn solch ein Wärmeverlust kann den Prozessor ernsthaft beschädigen, weshalb auch ein gutes Kühlsystemen für die Wärmeableitung sehr wichtig ist.

Um schließlich die Leistung der CPUs zu erhöhen, ohne jedoch die Taktfrequenz ins unermessliche anzuheben, sind die modernen Prozessoren von AMD mit mehreren Rechenkernen ausgestatten. Damit wird erreicht, dass die komplexen Rechenoperationen von modernen PC-Spielen auf mehrere Kerne aufgeteilt werden, sodass die Datenströme und Rechenbefehle parallel durchgeführt werden können. Es wäre jetzt nur logisch von dir anzunehmen, dass je mehr Rechenkerne eine CPU hat, desto mehr Leistung vom Computer zu erwarten ist. Das ist allerdings nur bedingt richtig. Denn nur sehr wenige Spiele / ältere PC-Spiele die Momentan auf dem Markt sind, nehmen mehr als 4 Rechenkerne in Anspruch. Deshalb wäre es wichtig von dir vorab zu klären, ob dein Computer eine CPU mit acht oder mehr Kernen überhaupt benötigt. Es kommt aber auch auf die PC-Games drauf an, die Du spielen möchtest. Dafür gibt es immer die mindest Anforderungen von PC-Spielen.

AMD Ryzen im Überblick

Die seit 2017 von AMD eingeführte Ryzen Prozessoren lösen alle bekannten Prozessoren der A-Klasse sowie die Athlons und Phenoms von AMD ab. Der Modelname Ryzen bezeichnet dabei die Prozessor-Architektur, wobei die Architektur der einzelnen Rechenkerne selbst mit der Zen Mikrochiparchitektur beschrieben wird. Jeder einzelne echte Kern verfügt über zwei logische Kerne, die es ermöglichen, zwei Threads gleichzeitig abzuarbeiten. Somit kann die Anzahl von Kernen theoretisch mit dem Faktor 2 multipliziert werden.

Ein Unterschied bei den Modellen ist die Anzahl der Rechenkerne. So wird Ryzen 3 mit vier Rechenkernen geliefert, Ryzen 5 mit sechs Kernen, Ryzen 7 mit acht und Ryzen 9 sogar mit 12 oder sogar 16 Rechenkernen. Was Ryzen 3 allerding im Vergleich zu seinen Nachfolgern noch nicht vorweisen kann ist das Simultaneous Multithreading (SMT), also die Ausstattung der einzelnen echten Kerne mit zwei logischen Kernen.

Namensgebung der Ryzen Prozessoren

Dir ist bestimmt aufgefallen, dass die steigende Ryzen Versionsnummer eine höhere Anzahl von Rechenkernen bedeutet. Doch die Ording Part Number von AMD Verrät in der Regel noch mehr. So liegt der Unterschied bei Ryzen 5 2600 und Ryzen 5 3600 (beides CPU aus dem Jahr 2019/2020) darin, dass die 3. Generation (also Ryzen 5 3600) mit einer höheren Taktfrequenz und einem L3-Cache von 32MB anstelle von 16 MB arbeitet. Wenn hinter der Nummer noch ein X steht wie beispielsweise bei Ryzen 5 3600X bedeutet dies, dass es sich um Modelle mit einem Thermal Design Power (TDP) von 95 Watt oder mehr handelt anstatt von 65 Watt, was wiederum eine weitere erhöhte Taktfrequenz von 200 MHz bedeutet. Als grobe Faustformel kann man sich deswegen bei den Ryzen Prozessoren merken: Je höher die Versionsnummer desto mehr Leistung.

Welche CPU eignet sich nun für meinen Gaming-PC?

Jetzt ist natürlich von dir gefragt, was du mit deinem Gaming-Computer spielen willst. Die Prozessoren von AMD sind, wie schon erwähnt, aufgrund ihres Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. Falls du zu den Profis gehörst, ist für dich vielleicht auch die Tatsache interessant, dass alle Ryzen-Prozessoren entsperrte Multiplikatoren haben und somit die Möglichkeit zur Übertaktung des Prozessors gegeben ist. Somit kann bei Bedarf sogar eine noch höhere Leistung erzielt werden.

In der Regel sind für Gaming-PCs ein Ryzen 5 und 7 Prozessor ausreichend, da die meisten Spiele immer noch primär mit der GPU gebunden sind und eine CPU mit vier Kernen für die meisten Spiele vollkommen ausreichen sollte. Die Ryzen 3 Prozessoren werden heutzutage für Office-Computer genutzt. Es gibt zurzeit noch wenige Spiele, die mehr als vier Kerne der CPU benötigen, weshalb eine AMD Ryzen 9 Prozessor überflüssig sein könnte. Die Leistungsstarken Ryzen 7 und 9 Prozessoren werden primär für komplexe mathematische Berechnungen und 3D-Rendering genutzt. Aber welchen Anforderungen dein Gaming-PC gewachsen sein muss, ist letztendlich dir überlassen.

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